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Dell Inspiron mini 10 – Ein kleiner Erfahrungsbericht > Empfehlungen, Technik

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Dell Inspiron mini 10 – Ein kleiner Erfahrungsbericht

mini10 Angeregt durch einen Blog Post von Thomas, welcher aktuell auf der Suche nach einem geeigneten Netbook für den Urlaub ist, kam mir der Gedanke, hier eine Art kleinen Testbericht bzw. Erfahrungsbericht zum Dell Inspiron Mini zu veröffentlichen. Dieses besitze ich zwar nicht selber, dafür aber mein Bruder, wodurch ich natürlich auch schon eine gewisse Zeit damit arbeiten konnte.

Vorweg: Gerne hätte ich ein paar eigene Fotos des Netbooks hier eingebunden Leider habe ich aber grad keine brauchbare Kamera zur Hand, um Bilder machen zu können. Eventuell reiche ich das nach ;)

Nun aber zum eigentlichen Erfahrungsbericht, welcher sich im übrigen auf die etwas ältere Version des Netbooks bezieht, die sich allerdings kaum von der jetzigen unterscheidet.

Erster Eindruck:

Als ich das Dell Netbook zum ersten mal in der Hand hielt, war ich sofort sowohl vom Design als auch seitens der Verarbeitung überzeugt. Gegenüber anderen Netbooks sieht das von Dell meiner Meinung nach mehr nach einem richtigen Notebook aus, nur eben in klein. Auch das Gewicht ist für die Größe optimal, wobei ich dieses nur schwer mit anderen Netbooks vergleichen kann.

Verarbeitung und Anschlüsse

Wie bereits erwähnt, ist das Gerät wirklich super verarbeitet. Die Scharniere sind hochwertig und machen somit einen langlebigen Eindruck. Wer einmal ein krasses Gegenbeispiel sehen möchte, dem empfehle ich einen meiner älteren Artikel ;)

Bisher konnte ich auch nach mehreren Monaten noch keine Mängel am Gerät feststellen. Die Tastatur ist für meinen Geschmack ein wenig zu “weich”, könnte also ein deutlicheres Feedback beim Tippen vertragen, womit wir beim nächsten Punkt angelangt wären.

Bedienung

Da ein Netbook logischerweise möglichst kompakt sein muss, kommt meist die Bedienbarkeit etwas zu kurz. Beim Inspiron mini wurde meiner Ansicht nach der kleine Raum fast optimal genutzt. Fast deshalb, da es einen kleinen Kritikpunkt an der Tastatur gibt, welcher in so ziemlich jedem Testbericht angemerkt wurde. Bei dieser wurde nämlich die Reihe der  “F-Tasten” gespart und stattdessen sind diese nur über die Funktionstaste zu erreichen. Möchte man also beispielsweise alt + F4 drücken, so wird daraus ein ungewolltes Training der Fingermuskulatur, da nun fn + alt + F4 gedrückt werden muss.

Ansonsten lässt sich das Netbook aber sehr gut bedienen, was auch am verhältnismäßig großem Touchpad liegt, welches zudem noch zusätzliche Funktionen per Fingergesten zur Verfügung stellt.

Bestellt man den größeren 9 Zellen Akku, so steht das Gerät leicht schräg, was viele als angenehmer beim Tippen längerer Texte empfinden.

Design

Das Design spielt bei meiner Kaufentscheidung eigentlich immer auch eine wesentliche Rolle. Hier kann Dell meiner Meinung nach auch glänzen, da ich das Gesamte Konzept wirklich sehr stimmig finde. Zudem hebt sich dieses noch ein wenig vom “Standard” der Netbooks ab, da das Inspiron mini mehr nach einem sehr kleinen Notebook aussieht. Viele der aktuell erhältlichen Netbooks haben aus meiner Sicht betrachtet meist ein sehr einheitliches Designkonzept. Allerdings ist das Design natürlich Geschmackssache und jeder sollte sich selbst ein Bild davon machen.

Laufzeit

Auch die Laufzeit spielt für mich bei einem mobilen Gerät eine große Bedeutung. Das Inspiron mini hat bei normaler Benutzung eine Akkulaufzeit von etwa 3 Stunden. Auf niedrigster Helligkeitsstufe und bei geringer Belastung kann etwa eine Stunde dazugerechnet werden. Ist man im Besitz des größeren 9 Zellen Akkus, so können problemlos bis zu 5 Stunden Laufzeit erreicht werden.

Lieferumfang

Mit beim Dell Netbook dabei ist Windows XP Home als Betriebssystem, ein Netzteil und natürlich die Bedienungsanleitung. Wünschenswert wäre hier noch eine kleine Tasche zum Transport gewesen.

Das Windows System wurde von Dell optisch etwas für die kleine Auflösung angepasst. Alle Icons, Schriften und Schaltflächen der Fenster sind deutlich größer und somit besser zu erkennen, dadurch leider auch deutlich hässlicher. Allerdings können die Einstellungen innerhalb von Windows auch wieder mit etwas Aufwand rückgängig gemacht werden. Das das ein durchschnittlicher PC Nutzer hinbekommt, wage ich allerdings zu bezweifeln ;)

Hervorgehoben werden kann hingegen das Netzteil, welches äußerst kompakt ist. Hier sieht man bei der Konkurrenz oft Modelle, die fast größer sind als das Netbook selbst, was irgendwie nicht ganz Sinn der Sache sein kann?! Außerdem ist das Dell mini komplett passiv gekühlt, was unter der aktuellen Auswahl an Netbooks meines Wissens ebenfalls einzigartig ist. Lediglich die verbaute 2.5” Festplatte macht sich teils dezent während des Betriebs bemerkbar und ist somit die einzige kleine Geräuschquelle.

Fazit

Wie dem Bericht sicherlich anzumerken ist, überwiegen hier klar die positiven Seiten des Dell Inspiron mini. Auch wenn es hier und da etwas auszusetzen gib, kann ich eine klare Empfehlung für das Netbook aussprechen!

Wer übrigens die Technischen Angaben zum Gerät vermisst, der kann diese auf der offiziellen Seite von Dell ansehen. Hier sollte es lediglich um meine persönlichen Eindrucke gehen und kein Vergleich auf rein technischer Ebene stattfinden. Außerdem unterscheiden sich die meisten Netbooks auch nicht wirklich seitens der verbauter Hardware.

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Category: Empfehlungen, Technik

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Autor: Nils

7 Responses

  1. xephir sagt:

    Schöner Bericht, danke.

    Was mich stört:

    - Die Sache mit den F-Tasten. Ich finde die Funktionstasten sehr nützlich und gebrauche sie häufig. Akrobatik wäre hier echt nervig.

    - Die geringe Akkulaufzeit. 5 Stunden mit dem größeren Akku? Finde ich jetzt ehrlich gesagt recht wenig.

  2. Nils sagt:

    Die 5 Stunden Akkulaufzeit erreich man bei normalen Gebrauch des Systems. Mit niedrigerer Bildschirmhelligkeit dürfte vielleicht noch etwas mehr drin sein. Außerdem sind schon 5 Stunden nicht grad wenig. Viele Netbooks halten mit großem Akku nicht mal ganz 4 Stunden durch.

  3. xephir sagt:

    Mag ja sein, dass viele Netbooks nicht an die 5 Stunden ran kommen. Jedoch ist das für ein Netbook ein Armutszeugnis, oder?

    Immerhin scheint das DELL Netbook ansonsten ordentlich verarbeitet zu sein.

  4. hombertho sagt:

    Leider war ich für das Netbook zu spät, aber ich hätte auch zugeschlagen. Hört sich ja wirklich sehr gut an und ich finde es fast schon etwas schade, dass ich zu spät bei Lidl war. Allerdings habe ich jetzt auch einen Dell. Bericht folgt Morgen ;-)
    Viele Grüße
    Thomas

  5. Nils sagt:

    @xephir: Gebe ich dir vollkommen Rech. Gerade ein Netbook sollte mindestens 4 Stunden durchhalten können (mit 6 Zellen Akku)

  6. tomk sagt:

    Hoffe dein Bruder hat ihn mit n270 Chipsatz. Ärgere mich grad mit den schlechten Linux Treibern beim Z530 herum.

    Geschrieben auf einem MSI Wind 100. Sehr gute Tastatur, dafür mit Lüfter und wenig Ausdauer.

  7. [...] hat sich das Dell Inspirion Mini 10 gekauft und ist damit auch sehr zufrieden. Wenn ich nicht zu spät gewesen wäre hätte ich mir [...]