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Screencasts und Screenshots mit Jing aufnehmen

Für die hier verlinkten Screenshots verwende ich in der Regel das Tool FastStoneCapture. Auch wenn es noch viele andere gute Programme in diesem Bereich gibt, passt letzteres einfach am besten in meinen Arbeitsablauf. Wenn ich mich recht entsinne wurde ich durch Roman über Twitter auf ein innovatives Screencapture Programm namens Jing aufmerksam.

Jing ermöglicht das Aufnehmen von Screenshots und Screencasts innerhalb weniger unkomplizierter Schritte und zudem, neben der lokalen Speichermöglichkeit, den direkten Upload auf externe Anbieter wie screencast.com, Flickr, YouTube oder einem eigenen FTP-Server. Um das Tool nutzen zu können ist allerdings eine Registrierung bei Jing notwendig. Anschließend platziert sich eine kleine Sonne am oberen Bildschirmrand, über welche auf die Funktionen der Software zugegriffen werden kann.

jing_sonne 

Diese sind die Aufnahmefunktion, eine History mit den zuletzt aufgenommenen Screenshots/Videos und die Einstellungen, in welchen Informationen zum Account und Shortcuts hinterlegt werden.

jing_auswahl

Nach einem Klick auf “Capture” muss der Aufzunehmende Bereich definiert werden. Dies können ganze oder nur Teilbereiche von Fenstern oder ein frei definiertes Feld des Desktops sein.

jing_video_foto

Der ausgewählte Bereich wird anschließend eingerahmt und vom restlichen Desktop abgehoben. Hier kann nun ausgewählt werden, ob der Bereich in Form eines Bildes oder Videos aufgenommen werden soll. Entscheidet man sich für das Video, ist dieses auf eine maximale Länge von fünf Minuten limitiert und kann im Anschluss betrachtet und direkt auf screencast.com, youtube oder den eigenen Server hochgeladen werden. Der Link zum hochgeladenen Video wird anschließend direkt in die Zwischenablage kopiert.

jing_edit

Entscheidet man sich hingegen für einen Screenshot, so stellt Jing im Anschluss noch grundlegende Tools zur Bearbeitung des Bildes zur Verfügung, hauptsächlich um gewisse Bereiche nochmals genauer hervorzuheben oder zu markieren.

Im Anschluss daran stehen wie auch beim Video die Möglichkeit des direkten Uploads auf Flickr oder des Speicherns auf der eigenen Festplatte bereit.

Insgesamt Bedient sich Jing wirklich sehr schnell und komfortabel. Beim schreiben eines Artikels ist es sehr praktisch, den entsprechenden Link zur Datei direkt in der Zwischenablage zu haben. Letzteres funktioniert auch mit dem lokalen Dateipfad.

Die Software gib es sowohl für Windows als auch für OS X und kann um eine Pro Lizenz erweitert werden, welche beispielsweise das Speichern von Videos im MPEG4-Format zulässt.

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Category: Empfehlungen, Software

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Autor: Nils

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