Webdomination

dominating the web since 2009

Windows Desktop horizontal erweitern

Nicht jeder hat gleich zwei oder drei Monitore zur Hand um Programmfenster auf einen erweiterten Desktop auszulagern. Im Gegensatz zu OS X und den meisten Linux Distributionen bietet Windows leider auch keine Software basierte Erweiterung des Desktops. Zusätzliche Software, welche dieses fehlende Feature nachrüstet, gibt es allerdings haufenweise. GiMeSpace widmet sich ebenfalls diesem Problem, verfolgt dabei aber einen eher untypischen Ansatz. Anstatt mehrere einzelne Desktops anzulegen, erweitert die Software diesen lediglich in der Horizontalen Auflösung.

GiMeSpace_ControlPanel 

Der Rote Ausschnitt stellt den aktuellen betrachteten Bereich des Desktops dar. Rechts davon befindet sich in diesem Fall der geöffnete Chrome Browser. Wird jetzt der Mauszeiger an den rechten Rand des Bildschirms gefahren, scrollt GiMeSpace in diese Richtung und schiebt so auch wieder das Browserfenster in den Vordergrund. Am besten guckt man sich hierfür aber das Ganze einfach in bewegten Bildern an:

Keine Sorge – Das Ruckeln kommt vermutlich durch die Aufnahme des Screencasts. Bei mir lief das Scrollen ganz flüssig und ohne Probleme. Entwickelt wurde GiMeSpace ursprünglich für Windows XP, ist aber genauso gut lauffähig unter Vista und 7. In der Standardversion ist die Software kostenlos. Die kostenpflichtige Variante ermöglicht noch ein paar extra Features, die ich persönlich aber nicht für allzu wichtig halte.

Die beste Möglichkeit seinen Desktop zu erweitern bleibt aber natürlich weiterhin ein richtiger zusätzlicher Monitor. Kostet nur eben ein wenig mehr ;)via]

Ähnliche Beiträge:

  1. Desktop Wallpaper um nützliche Anzeigen wie Uhr und Kalender erweitern
  2. Gadget für schönere Laufwerke auf dem Windows 7 Desktop
  3. Bit Che – Desktop Suchmaschine für Torrents
  4. 3RVX – Animierte Lautstärkeregelung für den Windows Desktop
  5. Moo0 MultiDesktop – Mehrere Desktops unter Windows aktivieren

3 Responses

  1. Patrick sagt:

    Erinnert mich an Android… :)

  2. Nils sagt:

    Stimmt, ist das gleiche Prinzip :D

  3. JürgenHugo sagt:

    Da gibts doch auch 360° Desktop, kennt ihr das? Ich benutze das allerdings nich, habs nur mal probiert.

    Und das mit den 2 Monitoren, tja. Ich hab so´n Schreibtisch mit Aufsatz – und der soll da eigentlich bleiben. EIN Monitor passt in die Mitte (im Moment 24″) – aber kein zweiter. Anfangs nächster Woche krieg ich (hoffentlich) nen 24″ iMac als Zweitgerät. Schon da muß ich unheimlich fummeln, um den irgendwie halbwegs ergonomisch links auf einem Rollcontainer zu plazieren.

    HABEN tät ich schon noch einen Monitor (19″ 1280×1024) – den könnte ich an den Win-PC anschließen. Aaber – 2 “Knackpunkte”: der Pixelabstand ist unterschiedlich – ich bin da sehr empfindlich. Und: wo stell ich den hin?

    Ich habe das ja nicht geplant auf einmal gekauft, sondern peu a peu. Und ich bin absolut gegen sichtbaren Kabelsalat. Gefallen soll mir das ja auch noch. Außerdem, für das, was ich am PC mache, brauch ich nich unbedingt einen 2. Monitor. Da steht der 19″ eben noch in seinem Eckchen und ruht sich aus.

    Er hat mir ja 3,5 Jahre treu gedient – jetzt hat er erstmal Urlaub. :mrgreen:

Leave a Reply