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Pyload – Schlanker Downloadmanager samt Web- und Command-line Interface

Als generellen Downloadmanager für größere Downloads finde ich jDownloader zwar ganz ok, aber leider viel zu träge. Bis dieser gestartet ist, habe ich die Datei selbst mit Light DSL schon lange heruntergeladen ;)

Mit Pyload bin ich heute bei Downloadsquad auf einen Downloadmanager gestoßen, der bestimmt auch Besitzer eines Home-Servers interessieren wird. Dieser kann neben einer simplen GUI nämlich noch per Webinterface oder Kommandozeile angesprochen werden.

Lauffähig ist de Software unter Windows, Linux und OS X. Lediglich ein installiertes Python wird vorausgesetzt.

pyload 

Die Pyload GUI lässt die darunterliegende Software zunächst nicht sonderlich spannend wirken. Wer sich allerdings etwas näher damit beschäftigt, merkt schnell, dass Pyload einiges zu bieten hat, durch den remote Zugriff sehr flexibel ist und sich super für den Download von so genannten 1-Click Hostern wie Rapidshare eignet. Konfiguriert wird der Downloadmanager über eine zentrale Config Datei in XML Form.

pyload_config

Hier werden neben den Login Informationen für Webinterface und Kommandozeile auch generelle Einstellungen zum Verhalten der Software definiert.

In meinen Test konnte ich bisher leider keine Verbindung via Kommandozeile herstellen. Merkwürdigerweise wurde das Passwort nicht abgefragt, als Fehlermeldung aber ausgegeben, dass dieses fehlen würde. Vielleicht habe ich aber auch irgendetwas falsch konfiguriert.

cli_0.2.3.3

So sollte die Umgebung auf der Kommandozeile dann laut Projektwiki aussehen. Alternativ kann aber auch ein Webinterface genutzt werden.

pyload2

Letzteres unterstützt allerdings noch nicht den gesamten Funktionsumfang von Pyload, da es sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium befindet.

Trotzdem finde ich das Projekt wirklich sehr interessant. Hier mal ein paar weitere coole Features:

  • Captcha Erkennung
  • Unterstützung für Premium Accounts
  • Download Liste
  • Router Reconnect
  • Download zu bestimmter Uhrzeit starten
  • Download von YouTube Videos

Auch wenn Pyload zunächst unspektakulär wirkt, verbirgt sich dahinter doch ein wirklich umfangreicher Downloadmanager. Da die Software in Python geschrieben ist, werden zumindest für die Installation unter Windows noch einige Zusätzliche Pakete benötigt. Unter Linux sollte Python schon standardmäßig vorinstalliert sein. Wer das Webinterface nutzen möchte, benötigt auch noch das django Framework.

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9 Responses

  1. Luca sagt:

    Bei mir läuft der JD den ganzen Tag im Hintergrund, braucht ja kaum Ressourcen. Wenn ich die 50MB RAM dann brauche, mach ich ihn halt aus.

    Für mich gibt es keinen Grund, zwei DL-Manager zu installieren und einen anderen als die eierlegende Wollmilchsau namens JDownloader zu verwenden…

  2. JürgenHugo sagt:

    Ich benutze normalerweise die “Download Statusbar” in FF, bzw. den “Custom Download Manager in Flock”.

    Wenn ich mal einen “richtigen” zusätzlich brauche, dann nehm ich den “Free Download Manager”. Mit diesen Sachen komm ich ganz gut zurecht. Und ein “Freund” der Kommandozeile bin ich eher nicht… :mrgreen: DAS war irgendwann VOR meiner Computerzeit…

    PS: wirklich nützlich bei der Download-Geschichte wäre DSL 16000. Aber DAS kann auch der beste Manager nicht – das könnten nur die “T-Männers” von der “Telekom” – aaber: die tuns nicht…

    Die meinen wohl: der Vertrag vom JH ist zwar ein 16000-er, er kriegt aber trotzdem nur 3000. Auch wenn die Leitung ca. 5500 hergeben würde. “Krumme” Zahlen mögen wir “T-Männer” nich – deswegen gibts eben nur die 3000. Punkt!

    Da kann ich noch so viel schimpfen im T-Punkt (einmal hab ich mich so erregt, das das Mädel hinter der Theke gedacht hat, ich krieg ´nen Herzinfarkt…) – allein es nutzt nichts. Gaarnix! :-P

  3. Matze_b sagt:

    Sehr interessant! Ich benutze seit neuestem einfach nur wget direkt auf dem NAS. Von Windows aus über die DOS-Konsole über plink.exe (putty für Komandozeile). Ist recht flexibel da beide genug Optionen haben. Nur an Rapidshare hab ich mich noch nicht rangewagt.
    @JürgenHugo
    Da können wir einen Verein gründen. Hatte/habe ich auch: 16000 hab ich mir zum Glück damals nicht aufdrängen lassen. Damalige Aussage: Diese angezeigte Geschwindigkeit beim Verfügbarkeitscheck ist nur temporär, sie können ruhig 16000 bekommen. Hab dann aber nur 6000 genommen was aber dann nur 3000 waren. Dann ab zu Alice, jetzt verbindet der DSL-Router zwar mit brutto bis zu 11000 aber ich hab dafür speziell am WE bis zu 10-15 Verbindungsabbrüche.
    Matze

  4. JürgenHugo sagt:

    @Matze_b:

    Ei wei, das is auch nich viel besser. Die 11000 brutto schon – aber die Abbrüche… :mrgreen: Das fatale is ja, das man selber nix machen kann.

    Ich hab z.B. den alten Comp mit XP von Anfang 2007 bis August 2009 (da isser “verraucht”) per WLAN mit dem I-Net verbunden. Manchmal hat es gezickt – im großen Ganzen wars aber recht problemlos. Seit ich den neuen Comp habe (erst noch 2 Monate Vista HP, dann Win 7 Ultimate) funktioniert das nich mehr richtig.

    Erst gings gar nicht, dann wieder doch, dann wieder nich. Vollkommen unvorhersehbar. Ich hab versucht, ich hab probiert, ich hab gefummelt. Es könnt ja auch der Router sein – könnte. Aber deswegen gleich einen neuen? Da hab ich mir nach 2 Wochen ein langes Kabel gekauft – seitdem is Ruhe. Das das nicht allein an dem Comp oder Vista/7 liegt, beweist mein neues Zweitgerät – ein iMac mit Snow Leopard. Das gleiche Problem.

    Der Unterschied zu der T-kom Sache: DA konnt ich selber was unternehmen! Im ersten Fall das Kabel, und den iMac hab ich dann über einen Switch auch drangehängt. Aber beim DSL…tja. Und wechseln? Nur wenn ich einen in der NÄHE kennen würde, der einen anderen Anbieter hat, der deutlich schneller ist – und nich irgendwelche “geheimen” Nachteile hat.

    Weil: VORHER versprechen dir alle Alles. Selbst wenn ich das längst nich mehr glaube, kann man noch Überraschendes erleben. :mrgreen:

  5. Mircsicz sagt:

    Tolle Sache!

    läuft auch auf meinem FreeBSD 7.2 basierten FreeNAS… Ich musste nur Django von Hand installieren!

  6. RaNaN sagt:

    pyLoad 0.4 ist jetzt erhältlich mit noch mehr Funktionen :D

  7. JürgenHugo sagt:

    Tja, @Matze – seit 9.7. hab ich DSL 16000! Und seit 26.7. läuft das acu stabil so mit 12/13000 netto.

    Aber erst weil ich geschimpft hab und ein “T-Mann” vor Ort war… :mrgreen:

  8. Felix sagt:

    Also für OS X gibt es kein Build. Man kann sich aber selber eines aus dem Quellcode kompilieren. Eine Schritt für Schritt Anleitung ist auch dabei. Punkt 5 in dieser Anleitung, GUI für das OS X, ist allerdings leer.

  9. loschi sagt:

    Wer würde sich meiner Hilflosigkeit in sachen Linux aufnehmen mir bei diesem Tool für meinem D-Link NAS zu installieren helfen ?
    Kontakt über mm170187@web.de

    Gruss
    Marcus