Apr 30, 2010 von Nils
Google Reader für den Desktop
Bekanntermaßen bin ich großer Fan des Google Readers. Diesen nutze ich ausschließlich in meinem Browser, da dieser eh die ganze Zeit über geöffnet bleibt. Mit Hilfe des Desktop Google Readers kann der Dienst auch nativ als Desktopanwendung genutzt werden.
Im Gegensatz zu Feedreadern wie RSSOwl, beschränkt sich die Software wirklich nur auf den Google Reader, bietet also keine Möglichkeit um andere Quellen einzubinden.
Die Software selbst kommt (leider) mit einem eigenen Interface daher, was nicht unbedingt schlecht ist, sich aber nicht so schön in den Windows Desktop einfügt. Praktisch ist aber vor allem die Integration mit Diensten wie Instapaper, Read it Later oder Twitter. So können interessante Beiträge in wenigen Schritten weiter verbreitet werden.
Für die beiden Bookmarking Dienste werden die Login Daten direkt in den Einstellungen festgelegt. Die Twitter Authentifizierung erfolgt via OAuth.
Nutzer des Software Snarl, welche hier bereits Erwähnung fand, können sich neue Einträge auch als Desktop Notification einblenden lassen, ähnlich wie bei Feed Notifier. Im Gegensatz zu den meisten Desktop Readern dient hier standardmäßig Chromium als Rendering Engine. Alternativ kann auch der Internet Explorer genutzt werden, was nicht unbedingt zu empfehlen ist.
Ich bleibe, wie bereits am Anfang erwähnt, trotzdem weiterhin beim Web Dienst, da dieser fast genau so zuverlässig seine Aufgabe verrichtet wie eine Desktop Variante. Wer sich selbst einen Feedreader auf dem eigenen Webspace aufsetzen möchte, kann dafür übrigens rssLounge oder TTRSS nutzen
[via]
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Komisches Ding, sowas von sinnfrei.
Da es ja den Chromium als Unterfütterung benutzt, ist es doch viel intelligenter, den original Browser zu starten und dann im Dateimenü einfach “Anwendungsverknüpfung erstellen” anwählt, wenn man den Google Reader offen hat.
Der Effekt ist der gleiche. Falls du dann am UI vom Reader noch etwas schrauben willst, empfiehlt es sich die “Google Reader Plus”-Erweiterung zu installieren…