Mai 15, 2010 von Nils
Turpial – Schöner Twitter Client für Linux
Eigentlich wollte ich im gleichen Atemzug mit Pino damals schon den Twitter Client Turpial für Linux vorgestellt haben. Allerdings stammt dieser von einem Spanischen Entwickler und hatte leider keine Englische Übersetzung. Seit ein paar Tagen wurde letztere aber dann endlich nachgereicht, was mir auf alle Fälle auch eine Erwähnung hier wert ist.
Aufgebaut ist Turpial ähnlich wie Pino oder Gwibber, was bei einem Twitter Client natürlich nicht verwunderlich ist. Zudem wird neben der einspaltigen Ansicht auch noch der “Wide Mode” angeboten, welcher Timeline, Mentions und Directs direkt nebeneinander anordnet, ähnlich wie beim beliebten TweetDeck.
Auf Notifications in Ubuntu oder die direkt Anbindung an verschiedene Dienste wie bit.ly oder TwitPic, muss bei Turpial ebenfalls nicht verzichtet werden. Der Client befindet sich auf alle Fälle auf ähnlichem Niveau wie Pino und Gwibber. Pino gefällt mir persönlich aber weiterhin noch am besten
[via]
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Ich hab vorn paar Tagen Ubuntu 10.04 per Wubi installiert und wollte nun Turpial ausprobieren, da Tweetdeck bei mir nur Probleme verursachte.
Die Installation ging dann auch problemlos vonstatten und in spanischer Sprache funktionierte das Programm dann auch tadellos. Nach der Aktualisierung auf die neue Version mit englischer Sprache freezed Turpial allerdings beim Laden der Tweets ein, es tut sich nichts mehr. o.O
Hast du vielleicht eine Idee, wie sich das lösen können liese?
@CocaineRodeo: Würde mir spontan auch nicht viel zu einfallen. Vielleicht einfach mal komplett vom System entfernen, Cache leeren (apt-get clean) und die neuste Version nochmal direkt aus dem PPA installieren.
Leider hat Pino noch immer das Problem, dass es nach einem Start nicht anzeigt, welche Tweets seit dem letzten Start neu hinzugekommen sind. Insgesamt ist das Handling von gelesenen Tweets sehr eigen. Ich habe das schon mehrfach im IssueTracker erwähnt, aber leider bringt es nichts.
Stört Euch dieses Verhalten nicht?
Ach ja, Pino hat einen recht hohen Speicherverbrauch. Hier nach dem Neustart 31MB zu 7MB bei Pidgin. Und Pidgin ist eindeutich wesentlich umfangreicher.