Webdomination

dominating the web since 2009

PyRoom – Schreiben ohne Ablenkung unter Linux

Mit Software wie WriteMonkey, Q10 oder dem CreaWriter, wurden hier bereits diverse Vollbild Editoren für Windows vorgestellt, welche allesamt das Schreiben von längeren Texten ohne Ablenkung externer Anwendungen oder Textformatierung in den Vordergrund stellen. Die Software PyRoom, welche ich bei omgubuntu entdeckt habe,  ist eine gelungene Umsetzung für Linux Systeme

PyRoom_Settings 

PyRoom läuft ausschließlich im Vollbildmodus, wird nur über Tastenkürzel bedient und verzichtet auf jegliche Formatierung des Textes. Lediglich das Theme, also Hintergrundfarbe, Schriftart etc. kann gewechselt werden.

PyRoom_Black_Green

Alle Tastenkürzel werden in der Hilfe (strg+h) eingeblendet. So ist es in PyRoom auch möglich, an mehreren Dokumenten gleichzeitig zu arbeiten, indem zwischen den einzelnen “Fenstern” hin- und hergesprungen wird.

Zwar kann die Software nicht ganz mit den vorgestellten Windows Alternativen mithalten, erfüllt seinen Zweck aber trotzdem sehr gut. Zudem ist mir auch keine andere Lösung unter Linux bekannt, mal abgesehen vom Vollbild Modus umfangreicherer Editoren, was aber natürlich ein schlechter Vergleich ist.

Ähnliche Beiträge:

  1. Alternative 7zip Oberfläche für Windows und Linux Systeme
  2. Textroom – Plattformunabhängiger Vollbild Editor
  3. Gwibber – Schöner Twitter Client für Linux
  4. Zen Coding im Vollbild Modus von Sublime Text + Neue Version angekündigt
  5. Nevernote – Nativer Evernote Client für Linux

2 Responses

  1. JürgenHugo sagt:

    Tja – ich schreib ja nun nicht soviel längere Texte – das würden meine “2-Fingers” ja gar nicht mitmachen.

    Wegen dieses Mankos muß ich beim Schreiben ja immer auf die Tastatur gucken – ich find die Tasten (bis auf diverse Shortcuts) ja nicht blind. Das mußt du ja sicher nicht – du kannst den Bildschirm im Auge behalten.

    Mich würde das aber evtl. mehr stören, den Text so wie oben zu sehen – als Vollbild auf´m 24″ kommt das ziemlich heftig.

    Den WriteMonkey benutze ich ab und an, da kann man das Fenster klein ziehen – das gefällt mir schon besser. Auf einem kleinen Note/Netbook-Screen kommt das sicher anders rüber – da hab ich aber keine Erfahrung mit.

  2. wirehack7 sagt:

    Hallo,

    danke für den Tipp, hab schon fieberhaft nach einem Programm wie writemonkey gesucht seitdem ich auf Linux umgestiegen bin.
    Was mir bei diesem Programm noch fehlt ist das Tippgeräusch wie bei writemonkey, schade dass es da sowas nicht gibt. Naja muss ich halt im stillen Modus schreiben.

Leave a Reply