Jun 13, 2010 von Nils
Shotwell – Schöne Fotoverwaltung für Linux
Den meisten wird in Sachen Fotoverwaltung unter Linux wohl F-Spot einfallen, welches bisweilen auch standardmäßig mit Ubuntu ausgeliefert wird. Schon in dessen nächster Version wird dieses allerdings durch Shotwell ersetzt werden, welches sich schon jetzt lohnt anzutesten.
Mit der schön aufgeräumten Software lassen sich Fotos von lokalen Ordnern oder direkt von der entsprechenden Kamera in die Bibliothek importieren, sortieren, taggen und sogar grundlegend bearbeiten.
Der Aufbau der Software gefällt mir schon sehr gut und der Funktionsumfang von Shotwell sollte viele Nutzer schon vollkommen zufriedenstellen. Weitere Bearbeitung würde bei den meisten wohl eh in professionelleren Tools wie Gimp erfolgen.
Wer sich Shotwell schon jetzt installieren möchte, findet für viele Distributionen bereits fertige Binaries auf der Projektseite. Alternativ kann auch bis zu nächsten Ubuntu Version gewartet werden
Update: Gibt auch bereits eine frühe Alpha für Windows – Danke Pascal für den Hinweis!
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Ich bearbeite Bilddateien unter Linux nur mit Gimp. Was mir noch fehlt, ist eine Software, die unter Linux so aufgebaut ist, wie XNView unter Windows. Ich bevorzuge die Dateimanager-Ansicht mit entsprechender Thumbnail-Vorschau, da ich mich am Ordneraufbau orientiere. Ich benötige keine Alben a la Picasa.
hmm… es gibt übrigens auchs chon eine alpha für windows… vllt solltest du das in deinem artikel erwähnen!
@Pascal: Danke für den Hinweis! Sry, dein Kommentar ist erst irgendwie im Spam gelandet
Sehr schön, dann müsste ich’s unter Mint ja auch einsetzen können. Werde es antesten…
@Didi: Für Dich müsste GThumb ideal sein. Läuft ideal unter Gnome und orientiert sich am Odneraufbau, das benutze ich zur Zeit und ich mag F-Spot gar nicht.
@Christian: Ich habe GThumb installiert: Es ist genau das, was ich suchte. Vielen Dank für den Tipp!
GThumb war AFAIK früher auch mal in Ubuntu vorinstalliert, das habe ich da schon benutzt. Ich benutze nämlich auch keine Alben. Aber um mehrere Bilder am Stück zu drehen, skalieren oder konvertieren ist das optimal.
Genau das ist der Punkt. Und vor allem auch die Tatsache, dass sich das Programm am Ordneraufbau orientiert. Ich hatte auch gesehen, dass es bereits eine Linux-Variante XNViews gibt. Doch leider nicht für mein 64-Bit-System.
[...] Erst kürzlich vorgestellt wurde die neue “Ubuntu-Font”. Eine neue Schriftart, die nun standardmäßig ihren Weg in Menüs, Widgets und weitere GUI-Bestandteile findet. Immerhin gibt es ja nur gefühlte 1000 Schriftarten Trotzdem bleibt die neue Schriftart enorm wichtig, sonst würde ja keiner mehr Ubuntu nutzen, denn darauf haben die Jünger ja Jahre gewartet (und im Gegensatz zu Mac OS X lohnt sich das Warten sogar!). Daneben wurden auch andere Programme geupdatet – wie Evolution, Gwibber, Ubuntu One – sowie ersetzt, wie etwa F-Spot durch Shotwell. [...]
[...] andere Programme geupdatet wie Evolution, Gwibber, Ubuntu One sowie ersetzt, wie etwa F-Spot durch Shotwell [...]