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System Silencer – Aktionen ausführen wenn das System länger inaktiv ist

Oftmals möchte ich den Rechner nur kurz verlassen, vergesse die Zeit und dieser steht länger ungenutzt herum, verbraucht Strom, spielt Musik oder macht sonst etwas, was in diesem Moment einfach keinen Sinn macht :)

Der System Silencer, auf welchen ich bei addictivetips gestoßen bin, kann nach einer frei definierbaren (inaktiven) Zeit, zahlreiche Aktionen ausführen um diesem Umstand entgegenzuwirken.

System_Silencer 

Folgende Aktionen können über die Einstellungen aktiviert werden:

  • Monitor ausschalten
  • Den Sound stumm schalten
  • Alle Fenster minimieren
  • Taskbar- oder Desktop Icons ausblenden
  • Das System sperren
  • Einen Prozess beenden
  • Ein Programm ausführen

Der Bildschirm kann natürlich auch über die Windows eigenen Energiesparoptionen nach einer bestimmten Zeit ausgeschaltet werden. Die restlichen Funktionen des System Silencers sind aber dennoch sehr praktisch. Den Rechner automatisch zu sperren ist beispielsweise besonders für mobile Geräte interessant.

Die Wartezeit kann hierbei von mindestens einer bis maximal 60 Minuten eingestellt und alle Aktionen rückgängig gemacht werden, sofern wieder eine Benutzereingabe erfolgt. Die Software selbst läuft dabei unauffällig im Systray und bedarf keiner Installation.

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2 Responses

  1. JürgenHugo sagt:

    Tja, Nils: die Idee an sich ist bestechend – ich hab da aber einige Anmerkungen dazu. Natürlich geh ich da erstmal von meinen Gegebenheiten aus.

    Worauf es mir ankommt, ist in erster Linie Strom einsparen – der wird ja nun nicht billiger. Und Desktop-PC mit 2 Monitoren, ab und an der iMac parallel, Drucker, LS, und, und, und – die ziehen nun mal was. Der Router is ja auch immer an. Die Drucker brauchen im Standby ja nicht soviel.

    Was richtig “zieht” ist der PC und die Monitore. Die Monitore kann ich über die Win-Funktion nach z.B. 15 min ausschalten – das mach ich aber (wenn ich nur mal was esse) mit einem Tool per Mausklick manuell. Runterfahren lohnt da nicht.

    Und mit dem Standby (dann fahren die Monitore und einiges andere automatisch mit runter – Master und Slave) hab ich so meine Probs.

    Zuerst ging das am neuen PC garnicht – egal was ich eingestellt hab. Der hat sich immer “aufgehangen”. Inzwischen hab ich das hinbekommen – aber: nach dem “Hochkommen” aus dem Standby läuft der Hauptlüfter IMMER nur mit ca. 1200 – sonst mit 1600. Und die Temperaturen gehen etwas hoch. Nicht gefährlich, gefällt mir aber trotzdem nicht. Selbst updaten aufs neueste BIOS hat da nicht geholfen. Erst nach dem nächsten Reboot sind die 1600 wieder da. Hab ich (hier?) oder woanders wohl schon mal erwähnt.

    Deswegen schalt ich bei kürzeren Pausen nur schnell die Monitore weg – bei längeren oder fürs Nickerchen/über Nacht fahr ich den ganz runter. N.b.: beim Mac funktioniert das mit dem Ruhezustand prima. Auf Shortcut (!) ist der weg, und bei der ersten Maus/Tastatur-Aktion wieder da. So würd ich mir das auch am PC wünschen – aber leider. Is nich! :mrgreen:

  2. Felix sagt:

    Genau so ein Tool hatte ich mir mal für Linux gewünscht – und letztes Wochenende selbst eins geschrieben. Das überprüft aber nicht selbst die Benutzeraktivität, sondern springt an, wenn der GNOME-Screensaver startet. Und den aktivere ich immer, wenn ich den Computer verlasse.
    Reaktion:
    - Rhythmbox hält die Wiedergabe an
    - Pidgin schaltet sich auf abwesend
    - PulseAudio schaltet alls Soundgeräte stumm
    - Bildschirm wird abgeschaltet
    - Transmission startet alle Torrents und entfernt alle Beschränkungen – wenn ich nicht da bin, kann er die ganze Bandbreite haben.

    Mal sehen, wenn ich das ganze noch ‘n bisschen erweitert hab, vielleicht blogge ich mal drüber.