Webdomination

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Webdienste auf die ich nicht mehr verzichten möchte

Nachdem ich hier bereits mein Windows und Chrome Setup vorgestellt hab, fehlten eigentlich noch die Webdienste, welche bei mir ebenfalls täglich zum Einsatz kommen – öfter sogar, als installierte Software auf meinem Rechner ;)

Googlemail

Einen Googlemail Account besitze ich zwar schon länger, auf das Webinterface bin ich allerdings erst vor etwa einem Jahr komplett umgestiegen. Vorher habe ich meist mit Thunderbird meine Mails verwaltet.

Gmail_minimal_theme 

Hierzu gibt es kaum etwas Spannendes zu berichten. Navigiert wird komplett via Shortcuts, welche sich auch als Übersicht einblenden lassen. Das eingestellte Theme hört auf den Namen Minimalist und lässt sich in Gmails Einstellungen finden. Zu guter Letzt setzte ich noch Better Gmail als Erweiterung für den Browser ein, um das Interface weiter zu reduzieren und von Werbung zu befreien.

Einen Privaten Account habe ich auch bereits auf Google Apps Standard umgestellt, was ebenfalls sehr empfehlenswert ist. Eine passende Anleitung zum Einrichten von Google Apps gibt es ganz aktuell bei aptgetupdate.

Googlereader

Da ich bis heute auf keiner Plattform einen Feedreader gefunden habe, der mit dem Webinterface des Googlereaders mithalten kann, bleibe ich auch weiterhin bei letzterem. Warum auch wechseln, denn bis auf die etwas magere Verwaltung von Feeds, Ordnern und Tags habe ich auch hier kaum etwas auszusetzen.

Googlereader_Helvetireader_theme

Beim Googlereader habe ich zusätzlich das beliebte Helvetireader Stylesheet installiert, wodurch die Oberfläche nur auf das Nötigste reduziert und mehr Platz für den eigentlichen Inhalt geschaffen wird.

Instapaper

Mit Hilfe des Dienstes Instapaper speichere ich mir längere Artikel zum “später Lesen”, was zuvor noch Read It Later für mich erledigt hat. Beide Dienste sind empfehlenswert, auch wenn mir aktuell Instapaper etwas besser gefällt.

Instapaper_Helvetapaper_theme

Unschwer zu erkennen, kommt auch hier ein angepasstes Stylesheet zum Einsatz, welches ich bereits hier gesondert vorgestellt hatte. Neben der Funktionalität zum späteren Lesen längerer Artikel, ist Instapaper auch sehr gut als Archiv für interessante Links zu gebrauchen.

Simplenote

Auf den Notiz Dienst Simplenote möchte ich mittlerweile genau so wenig verzichten. Nicht nur das Webinterface ist inzwischen sehr gelungen, auch die verschiedenen Clients wie Notational Velocity, Notes2 oder die Simplenote App auf dem iPhone werten den Dienst erheblich auf.

Simplenote

Sogar längere Artikel schreibe ich ganz gerne erst in Simplenote vor, da ich mich hier nur auf das Schreiben konzentrieren kann und nicht durch unzählige Features abgelenkt werde. Zudem sind meine Notizen, Artikel etc. somit auf jeder Plattform via Web oder Desktop Client zu erreichen.

Fazit

Ich stelle hier zwar öfters auch interessante Dienste im Netz vor, im Alltag reduziert sich aber eigentlich alles auf die vier hier genannten. Zumindest sind das die Seiten in meinem Browser, die permanent geöffnet bleiben und täglich eingesetzt werden. Aufmerksame Leser sollten auch mitbekommen haben, dass ich einen Drang zu Minimalismus und Shortcuts habe ;)

Welche Dienste kommen bei euch tagtäglich zum Einsatz? Bevorzugt ihr eher das Webinterface oder ist Software wie der Mail Client weiterhin das Tool der Wahl?

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3 Responses

  1. JürgenHugo sagt:

    “…bevorzugt ihr eher das Webinterface oder ist Software wie der Mail Client weiterhin das Tool der Wahl?”

    Hmm, hmm – ich bleib bei Thunderbird, gerade jetzt, wo Version 3 endlich bei mir läuft. Nur ein 100% passendes Theme hab ich noch nicht gefunden – mein “altes” funktioniert nich mehr richtig. So´n Ärger! :mrgreen:

    Ich bin gegenüber der”Cloud” was mißtrauisch (wie auch gegen Geräte, die alles können: telefonieren, knipsen, Filmchen drehen, Radio hören und, und…) – das liegt sicher a) an meinem Alter und b) an meinem technischen Background.

    Im Gegensatz zu dir bin ich da ja nicht reingewachsen – Anfang 2007 war XP Pro SP 2 einfach “da”. Und ich hab “losgefangen”. Erst noch was holprig, aber ich bin ein Sturkopf, nich blöd – und mein Englisch war zwar was eingerostet, aaber noch vorhanden.

    Deswegen kann ich auch nicht nachvollziehen wieso MS als Favoriten sowohl Bookmarks als auch Sachen auf dem Comp – also lokal – bezeichnet. Für mich sind das 2 vollständig verschiedene Dinge. Ich würd auch nie online spielen, aus Prinzip nicht. Ganz kann man sich dem ja nicht entziehen. Auch ich benutze xMarks, Twitter und, und…

    Aber Progs, Musik, Filmchen hab ich lieber lokal, als irgendwo… :mrgreen:

  2. tux. sagt:

    Lustig, ich nutze keinen einzigen Onlinedienst von Google und kann keinen Verlust an Lebensqualität entdecken. Abgesehen davon, dass zur Verwaltung mehrerer Mailkonten, wie ich sie habe, ein lokaler Client unverzichtbar bleibt, würde ich mich auch hüten, irgendeinem Dienst zweifelhafter Datensicherheit meine Daten anzuvertrauen, geschweige denn irgendwelche persönlichen Konversationen.

    Übrigens schlägt RSSOwl den potthässlichen GReader – auch mit Helveti-Dings – um Längen.

  3. [...] nutze ich ausgesprochen gerne das Webinterface des Google Readers um täglich meine RSS-Feeds abzuarbeiten. An einen richtigen Desktop Client konnte ich mich nie [...]