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Doxie – Günstiger Dokumentenscanner für das Papierlose Büro getestet > Hardware

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Doxie – Günstiger Dokumentenscanner für das Papierlose Büro getestet

doxie-logo Zuletzt sprach ich noch über Benubird und erwähnte schon, dass ich aktuell mal wieder Hardware zum Testen bei mir zu Hause liegen habe. Die Rede ist hierbei von Doxie, einem kleinen und vor allem bezahlbarer Durchzugsscanner, der mit netterweise von Apparent zur Verfügung gestellt wurde.

Kurz vorweg: Das etwas fragwürdige Design mit pinken Herzchen kann mit den beigelegten Aufklebern überklebt werden – davon also nicht sofort abschrecken lassen ;)


Was ist Doxie?

Zumindest digital bin ich durchweg gut organisiert, was ich leider nicht von meiner riesen Ansammlung gedruckter Rechnungen, Verträge, Bescheinigungen etc. behaupten kann. Genau aus diesem Grund fand ich den Gedanken, alle Offline Dokumente zu digitalisieren und am PC/Mac verwalten zu können, natürlich super. Wer hierfür nicht Unmengen an Geld ausgeben möchte, stößt schnell auf den Doxie Scanner, der für genau diesen Zweck erfunden wurde.

Neben dem fairen Preis von umgerechnet knapp 100€ bietet die mitgelieferte Software neben dem offline Speichern auch eine direkte Anbindung an beliebte Online Dienste wie Evernote, Google Docs oder Cloudapp, ohne das eingescannte Bild- oder PDF-Dokument auch nur ein einziges Mal lokal speichern zu müssen.

Hardware

Der Lieferumfang besteht im Prinzip aus dem Scanner selbst, dem USB-Verbindungskabel, einer kleinen Tasche für den Transport und der kurzen Bedienungsanleitung.

doxie_vergleich

Der Scanner ist sehr Handlich und dadurch auch angenehm leicht. Zum Größenvergleiche habe ich mal mein iPhone danebengelegt. Doxie kommt ebenso mit nur einem einzigen Hardware Knopf aus, der für den Papiereinzug gedacht ist.

doxie_einzug

Da sich ein solch kleiner Scanner auch sehr gut für Unterwegs eignet, wird neben der Anleitung auch gleich eine passende Tasche beigelegt.

doxie_zubehör

Zwar lassen sich an der Hardware ausschließlich Kunststoffteile finden, die Verarbeitung ist aber gemessen am Preis vollkommen in Ordnung. Was soll man bei solch einem simplen Design aber auch großartig falsch machen?

Software

Die Software zum Einscannen der Dokumente oder Fotos befindet sich nicht im Lieferumfang und muss zunächst Online heruntergeladen werden. Letzteres sehe ich aber eher als Pluspunkt, da die Software so nie veraltet ist und die entsprechende Startseite gleich noch eine schnelle Einführung in die Bedienung gibt.

doxie_scanner_software (2)

Der Minimalismus im Hardwaredesign spiegelt sich auch in der schlanken Software wieder, welche es übrigens für Windows und Mac gibt. Im Grunde reicht die Auswahl der Voreinstellung, welche die Wahl zwischen einem Dokument- oder Fotoscan bietet.

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Als kleines Beispiel habe ich einmal die Vorderseite eine Postkarte im Foto-Modus eingescannt. Bei einem Farbscan bietet die Software vor dem Abspeichern noch eine grobe Anpassung der Helligkeit, Sättigung und des Kontrasts an. Ein Zurechtschneiden und Rotieren des Bildes ist natürlich auch möglich.

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Wie bereits zuvor erwähnt, kann die Software auch mit diversen Online Diensten verknüpft werden und das eingescannte Dokument beispielsweise direkt an Google Docs oder CloudApp senden. Letzteres spart wirklich viel Zeit, da der Upload vollkommen automatisch abläuft.

doxie_scanner_software (1)

Selbstverständlich ist aber auch ein lokales speichern oder Weiterreichen an eine installierte Software wie dem Adobe Reader oder Evernote möglich. Als Format stehen hier JPEG, PNG oder PFD zur Wahl.

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Die Anbindung der angesprochenen Online Dienste erfolgt einmalig in den Optionen. An dieser Stelle bietet Doxie selbst auch eine eigene Alternative zum Upload der Bilder.

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Die Registrierung und Verwaltung der so genannten Doxie Cloud erfolgt ebenfalls ausschließlich über die Optionen und bietet letztendlich eine ähnliche Funktionalität wie die CloudApp.

Design

Das Design der Hard- und Software ist, nunja, eigenwillig. Allerdings habe ich mir die pinken Herzchen deutlich schlimmer vorgestellt. Es mag zwar komisch klingen, aber das Design zieht sich so authentisch durch Hard-, Software, Webseite bis hin zu kleinen Details wie dem mitgelieferten Comic mit Doxie in der Hauptrolle, dass ich es fast schon ok finde ;)

doxie_einzug

Wer allerdings die pinken Herzchen nicht mit seinem guten Gewissen vereinbaren kann, überklebt diese ganz einfach mit den mitgelieferten Aufklebern und erhält einen ganz normalen schwarzen Scanner. Mir sind die Aufkleber leider abhanden gekommen, oder sie waren schon von Anfang an nicht mit dabei, was eventuell daran liegen könnte, dass ich hier ein Testgerät stehen habe.

Qualität

Wichtig ist bei einem Scanner natürlich in erster Linie auch die Qualität der eingescannten Dokumente. Zwar setzt sich Doxie mit Sicherheit nicht das Ziel, besonders hochwertige oder farbechte Ergebnisse zu erzielen, dafür kauft sich aber vermutlich niemand diese Art von Scanner.

Von 75 dpi bis maximal 600 dpi wird aber für Dokumente eine vollkommen ausreichend hohe Auflösung erzielt. Standardmäßig ist die Software auf 200 dpi eingestellt, wodurch ein Graustufen Scan einer DIN A4 Seite etwa 10 Sekunen benötigt.

Fazit

Mal ganz abgesehen vom fragwürdigen Design der Hardware bin ich ausnahmslos begeistert, auch weil es meines Wissens nach in dieser Preiskategorie kaum nennenswerte Konkurrenz gibt. Die unkomplizierte Installation und die sehr durchdachte Software mit Anbindung an Google Docs und Co. habe ich in der Form auch bei keinem anderen “normalen” Scanner gesehen.

Es sollte nur klar sein, für welches Einsatzgebiet Doxie geeignet ist. Wer gestochen scharfe Farbscans seiner alten Bildersammlung anfertigen möchte, ist hier fehl am Platz. Zum schnellen digitalisieren eingehender Rechnungen, Verträge etc. ist Doxie hingegen perfekt geeignet. Für mich als Student ist natürlich auch das Scannen meiner Mitschriften äußerst praktisch und die Kombination mit Software wie Benubird oder iDocuments unschlagbar.

Sonstige Fragen, Anregungen oder Ergänzungen wie immer gerne in die Kommentare :)

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11 Responses

  1. Jeffrey sagt:

    Da merke ich, dass ich endlich mal wieder die Rechnungen die sich angesammelt haben einscannen sollte.

    Hier habe ich dann aber mein Multifunktionsgerät, mit dem ich Drucken und zudem auch scannen kann. Damit geht das auch sehr praktisch.

  2. Christian sagt:

    Jaa,

    gut, dass du mich erinnerst. Der Haufen, den ich einscannen will, lässt schon fast das Regalbrett, auf dem er liegt, biegen. Danke für die Erinnerung ;) .

  3. Patrick sagt:

    Das Design geht gar nicht klar :)

    Kann man auch die Herzchen in der Software abstellen? *ironie*

  4. Nico sagt:

    Moin,
    die Herzen sind doch egal =) Was mich intressiert wäre mal ein bsp. Bild DinA4 Testseite vom Drucker oder so und wie das ist mitm Mac =)

  5. ehs sagt:

    Das Teil mit nem Akku und die Möglichkeit unterwegs zu Scannen und später auffm Rechner zu übertragen und es wäre super.
    Gibts was in der Richtung?

  6. Nils sagt:

    @Jeffrey: Vermutlich is der Scanvorgang dann eben nicht so schnell und die Softwareanbindung nicht so “modern” und einfach. Hätte ich hier schon einen guten Scanner stehen, würde ich mir allerdings auch zweimal überlegen, mir einen zweiten zuzulegen :)

    @Christian: Nutze bisher auch die “schmeiß einfach alles in einen Karton” Technik. Versagt spätestens, wenn man mal wirklich was sucht :D
    Nutzt du irgendeine Software zum Verwalten der Dokumente?

    @Patrick: Würde mich in der Form auch nicht mit dem Teil in der Öffentlichkeit blicken lassen. Sieht schon etwas merkwürdig aus mit den pinken Herzchen :D
    Software ist zum Glück nicht ganz so extrem ;)

    @Nico: Mir gefällt die Software auf dem Mac sogar noch ein Stück besser. Fügt sich etwas schöner in das Gesamtbild ein und benötigt logischerweise keine separate Treiberinstallation :)
    Ich scan dir gleich mal irgendwas ein und lads hier hoch, sofern ich was passendes finde?!

    @ehs: Mh, wäre mir in der Form nicht bekannt. Allein so ein kleiner Durchzugsscanner ist ja schon recht ungewöhnlich :)

  7. Nils sagt:

    @Nico: Habe mal einen Testscan in Farbe mit 400 dpi gemacht:
    http://webdomination.de/up/doxie_testscan
    Hatte nichts besseres zum Testen gefunden ;)

  8. Sebastian sagt:

    Hey,

    wollt mal fragen wie dein Fazit nach 2 Monaten Nutzung ist? Benutzt du den Scanner immer noch regelmäßig? Ist dir noch irgendwas negatives aufgefallen? Wie schnell ist ein Dokument eingescannt? Bin nämlich auch am überlegen mir so was anzuschaffen…

  9. Nils sagt:

    @Sebastian: Ja, ich konnte den Scanner vor allem häufig in der Uni nutzen, um beispielsweise Mitschriften oder ähnliche Dinge zu scannen. Mal abgesehen vom Design, kann ich mich bisher wirklich nicht beklagen :)
    A4 mit der Vorlage für Dokumente in Graustufen dauert geschätzt 10 Sekunden. Wenn du mehrere Seiten scannen möchtest, geht das auch direkt hintereinander, ohne große Unterbrechung.

  10. Alexander sagt:

    Hallo, bietet Doxie auch eine Ocr Software an wenn ich zb pdf doku scannen möchte ?

  11. Nils sagt:

    Ja, OCR ist mittlerweile Teil der Software, die kürzlich aktualisiert wurde:
    http://www.getdoxie.com/product/doxie-go/software.html