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Bashmarks – Bookmarks für längere Verzeichnispfade auf der Kommandozeile > Linux, OS X, Software

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Bashmarks – Bookmarks für längere Verzeichnispfade auf der Kommandozeile

Ich arbeite viel und gerne mit dem Terminal, kann mir aber nur sehr schwer längere Verzeichnispfade für jede erdenkliche Konfigurationsdatei oder meinen Projektordnern merken. Mit Bashmarks, einem praktischen Shell Script von Huy Nguyen, können Bookmarks für häufig verwendete Verzeichnisse angelegt werden.

Bashmarks_Terminal_Bookmarks (2) 

Einmal installiert, stehen die zusätzlichen Befehle s, g und l zur Verfügung. Mit Hilfe von:

s name_des_bookmarks

wird für das aktuelle Verzeichnis ein Bookmark angelegt.

Bashmarks_Terminal_Bookmarks (1)

Durch die Eingabe von:

g name_des_bookmarks

wird dementsprechend sofort in das jeweilige Verzeichnis gesprungen, welches sich hinter dem Lesezeichen verbirgt. Mit "l" kann die gesamte Liste aller angelegten Verzeichniskürzel ausgegeben werden.

Bashmarks_Terminal_Bookmarks (3)

Alle Bookmarks sind wiederum in der Datei "~/.sdirs" zu finden, wodurch sich alle angelegten Einträge auch hervorragend über mehrere Systeme synchronisieren lassen. Sollen bestimmte Einträge gelöscht werden, wird hierfür einfach die entsprechende Zeile aus der Datei gelöscht.

Etwas Vergleichbares hatte ich bereits mit autojump vorgestellt, welches den Index häufig genutzter Verzeichnisse hingegen selbst generiert und nicht gezielt Bookmarks benennen lässt.

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4 Responses

  1. Patrick sagt:

    Steckt wahrscheinlich ein ganz simpler alias-Mechanismus dahinter, aber dennoch nette Idee. Werde ich mir mal anschauen.

  2. JürgenHugo sagt:

    Nein, nein – DAS ist nix für mich. Ich bin alt genug, meine Grenzen (auf bestimmten Gebieten) zu kennen.

    Die Kommandozeile kann ich nur benutzen, wenn ich eine Vorlage hab und die exakt übernehme. Ich hab da “wenich” Ahnung von – dann werd ich gleich unsicher. Intensiv lernen möcht ich das auch nicht unbedingt. Wenn ich ab und an da ein wenig mitbekommen sollte, na gut, wehr ich mich nicht gegen.

    Im Vergleich zu Anfang 2007 hab ich eigentlich erstaunliche Fortschritte gemacht – da wußt ich ja mit 55 fast nix.

    Aber wie gesagt: wenn ich an meine Grenzen stoße, dann merk ich das. Ich hab dann auch keine Scheu einzugestehen: “Kann ich nicht, weiß ich nicht”. Niemand kann alles wissen – dann muß ich eben jemand um Hilfe bitten. Da geniere ich mich auch nicht – auf einem anderen Gebiet wüßte ich ja wieder mehr, weil DER da wenig von weiß. :mrgreen:

  3. JürgenHugo sagt:

    Blogmäßig: das neue “W” is nich schlecht – würde das “geschwungene W” in schwarz auf weißem Hintergrund etwas größer gehen? Hast du das mal versucht? Evtl. auch ein bißchen weiter unten im Quadrat?

    Du weißt ja, bei sowas guck ich immer ganz genau hin – und mach “ungefragte Vorschläge” :mrgreen: (natürlich nur bei Blogs, wo ich gerne hingehe…)

  4. Sebi sagt:

    Hmm, man könnte auch einfach die Datei “.bash_profile” entsprechend abändern und eine Zeile so oder so ähnlich einfügen:

    alias docs=’cd /verzeichnis/fuer/documente/’

    Wichtig ist hier halt auch den absoluten Pfad anzugeben.
    Sollte funktionieren; unter Ubuntu funktioniert’s perfekt – ich wollte nämlich auch lange Befehle nicht immer eingeben und mir hat dann ein Freund (flo@geekblog) den Tipp gegeben, Aliases zu verwenden.

    Benutzt dieses Tool auch diese Datei? (Bin nicht unter Mac, kann das dementsprechend nicht beurteilen)

    LG

    Sebi@Geekblog